TRAU DICH WAS!

MARTINA JANZEN
57, Düsseldorf, Galeristin.
Interviewt von PURE LEBENSLUST Autorin Svenja Dederichs

WAS HEISST ES FÜR SIE, "NEUES WAGEN"? WAS FÄLLT IHNEN SPONTAN DAZU EIN?
Bislang Unbekanntes und Neues zu entdecken und die damit verbundene Neugier zu stillen. Die eigenen Grenzen auszuweiten und Befürchtungen zu überwinden. Sich zu trauen, sich etwas zuzutrauen.

WANN HABEN SIE ZULETZT ETWAS ABSOLUT NEUES GEWAGT, DAS IHR LEBEN VERÄNDERT HAT?

Die Eröffnung einer weiteren Galerie in Bayreuth, 2014.
 
WAGEN WIR EINEN BLICK IN DIE ZUKUNFT. HABEN SIE EIN BEDÜRFNIS, WAS SIE PERSÖNLICH FÜR SICH GROSSES NEUES WAGEN MÖCHTEN?
Die Teilnahme an einer großen Kunstmesse in Übersee…
 
WAS MÜSSTE PASSIEREN, DAMIT SIE DIESES WAGNIS EINGEHEN?
Eine Abfederung des finanziellen Risikos.
 
WAS MÜSSTEN WIR GEMEINSAM AUS IHRER SICHT IN NRW NEUES WAGEN, UM DAS LAND ZU VERBESSERN UND NACH VORNE ZU BRINGEN?
Die Bürokratie muss abgebaut werden und mehr in Bildung investiert werden. Es muss deutlicher gemacht werden, dass NRW ein lebendiges, pulsierendes, vielgesichtiges und vielschichtiges Bundesland ist und aus meiner Sicht die interessanteste und abwechslungsreichste Region Deutschlands ist.Es ist immer mein Wunsch gewesen, mit der Malerei noch mehr anzustellen. Um dieses zu erreichen, müsste ich mich aber von etwas lösen, das ich im Moment auch gerne mache. Und ... vielleicht benötigt die Kunst auch ein anderes (finanzielles) Fundament. Mal schauen ...

RUDOLF PETER
Scheben
50, Münster, Gründer von Fynch-Hatton. Interviewt von PURE LEBENSLUST Autorin Susann Zeck

WAS HEISST ES FÜR SIE PERSÖNLICH, "NEUES WAGEN"? WAS VERBINDEN SIE DAMIT?
Neues wagen bedeutet für mich ein Abenteuer einzugehen und die damit verbundene Freude, Neues zu erschaffen.

WANN HABEN SIE ZULETZT ETWAS ABSOLUT NEUES GEWAGT, DAS IHR LEBEN VERÄNDERT HAT? WANN WAR DAS?
Das war im letzten Jahr mit der Gründung der Fynch-Hatton Retail GmbH und der damit einhergehenden Konzeption und Eröffnung von sieben wunderbaren Geschäften innerhalb von 12 Monaten.

WAS MÜSSTEN WIR GEMEINSAM AUS IHRER SICHT IN NRW NEUES WAGEN, UM DAS LAND ZU VERBESSERN UND NACH VORNE ZU BRINGEN?
Wir müssen dringend mutiger sein und das ganz besonders in NRW! Um mit John F. Kennedy zu sprechen gilt es „eine Welt zu gewinnen“. Vergleichen Sie den Mut Neues zu wagen und die damit verbundene Entwicklung von Städten wie Liverpool und Manchester und halten dann Bochum und Essen dagegen – Städte mit durchaus vergleichbaren Ausgangspositionen in den sechziger Jahren. Heute liegen Welten dazwischen. Auch NRW hat solches Potential.
Wir müssen es nur nutzen.Auf jeden Fall und das tue ich auch: Ich gehe unter die Modeblogger.

LUTZ BITTNER
52, Bochum

Sozialarbeiter und Yogalehrer
Interview: PURE LEBENSLUST Autorin Christel Trimborn

WAS FÄLLT DIR SPONTAN ZUM THEMA "NEUES WAGEN" EIN?
Gelegenheiten wahrzunehmen, dem Herzen zu folgen. Das heißt unter Umständen auch, der eigenen Angst zu begegnen oder ein Risiko einzugehen.

WAS HAST DU ZULETZT NEUES GEWAGT, DAS ZU EINER LEBENSVERÄNDERUNG GEFÜHRT HAT?
Vor fünf Jahren habe ich zum ersten Mal heilgefastet – als Vorbereitung auf die „normale“ Fastenzeit. Seitdem faste ich jedes Jahr und es war jedes Mal anders. Und zog dauerhafte kleine Veränderungen in meinen Ernährungsgewohnheiten nach sich. Das letzte größere Neue, das ich gewagt habe, war die Yogalehrerausbildung 2014.

WAS HAT DEN AUSSCHLAG DAZU GEGEBEN?
Im Sinne von „wenn nicht jetzt, wann dann“: Meine Yogaschule, die Yogabar Bochum, bot eine Lehrausbildung an. Zu dem Zeitpunkt praktizierte ich Yoga schon einige Jahre mit Leidenschaft und so schien es eine gute Idee zu sein – trotz der Bedenken, ob ich es schaffen würde, da ich mich in dieser Zeit durch eine schwierige private Situation nicht gerade auf der Höhe meiner Schaffenskraft erlebte. Letzte Prüfungen lagen auch schon ewig zurück ...
Letztendlich war es mir sehr wichtig, dass ich mit 50 Lebensjahren und in einer schwierigen Lebensphase eine Entscheidung zu etwas Neuem getroffen habe. Die Bürokratie muss abgebaut werden und mehr in Bildung investiert werden. Es muss deutlicher gemacht werden, dass NRW ein lebendiges, pulsierendes, vielgesichtiges und vielschichtiges Bundesland ist und aus meiner Sicht die interessanteste und abwechslungsreichste Region Deutschlands ist.Es ist immer mein Wunsch gewesen, mit der Malerei noch mehr anzustellen. Um dieses zu erreichen, müsste ich mich aber von etwas lösen, das ich im Moment auch gerne mache. Und ... vielleicht benötigt die Kunst auch ein anderes (finanzielles) Fundament. Mal schauen ...

REGINA MEHLER
50, München,
Unternehmensgründering
Interview: Sussan Zeck



WAS VERBINDEN SIE MIT DER IDEE, "NEUES WAGEN"?
Neues zu entwickeln und auszuprobieren ist für mich die Essenz des Lebens und ein ganz zentrales Thema in meiner Biografie. Neues zu wagen ist "das wahre Kribbeln" im Leben!

WANN HABEN SIE ZULETZT ETWAS ABSOLUT NEUES GEWAGT, DAS IHR LEBEN VERÄNDERT HAT?

Vor vier Jahren habe ich mich aus dem Topmanagement eines globalen Software-Anbieters verabschiedet, um mit einer innovativen Idee mein eigenes Start-Up zu erfinden und ein Unternehmen "from the Scratch" aufzubauen. Die Themen: Positionierung, Experten-Marke und Leadership Branding für mehr Erfolg von Frauen, Männern und insbesondere auch für Unternehmen.

WAS MÜSSTE PASSIEREN, DAMIT SIE DIESES WAGNIS EINGEHEN?
Ich bin gerade dabei, ein neues Unternehmen zu gründen, das genau aus dieser Erkenntnis heraus Positionierung und Markenarbeit für Unternehmen und Experten verbindet.

WAS MÜSSTEN WIR GEMEINSAM AUS IHRER SICHT IN NRW NEUES WAGEN, UM DAS LAND ZU VERBESSERN UND NACH VORNE ZU BRINGEN?
Für mich birgt die Digitalisierung ein riesiges Potential für die Entwicklung unserer Gesellschaft: Eine Region wie NRW, die das verstanden hat, und in der Visionen und Ziele für unser Zusammenleben gedacht und realisiert werden, wird die entscheidenden Punkte als attraktiver Wirtschaftsstandort der kommenden Generation machen.
Wir müssen es nur nutzen.Auf jeden Fall und das tue ich auch: Ich gehe unter die Modeblogger.

MARTINA BUCKENMAIER
51, Schorndorf, Geschäftsleitung des Modelabels RIANI.
Interview: Sussan Zeck
Rechts neben ihr: Ehemann Jürgen

WAS HEISST ES FÜR SIE, "NEUES WAGEN"?
Neues zu wagen bedeutet für mich Visionen umzusetzen, die sich immer wieder vor meinem geistigen Auge in Bilder verwandeln. Diese Visionen wahr werden zu lassen und die Bilder mit Leben zu füllen, bedeutet für mich neue Elemente und Zukunft.

WAS FÄLLT IHNEN SPONTAN DAZU EIN?

Unser neues Riani Headquarter in Schorndorf, 10000 qm, voller Innovation, modernster Technik, ökologischer Bauweise und vielen Annehmlichkeiten, besonders für unsere tollen Mitarbeiter.

WANN HABEN SIE ZULETZT ETWAS ABSOLUT NEUES GEWAGT, WAS IHR LEBEN VERÄNDERT HAT? WANN WAR DAS?
Eben dieser Neubau in 2015, in der heutigen Zeit muss man mutig nach vorne schauen und an sich glauben.

WAGEN WIR EINEN BLICK IN DIE ZUKUNFT. HABEN SIE EIN BEDÜRFNIS, WAS SIE PERSÖNLICH FÜR SICH GROSSES NEUES WAGEN MÖCHTEN?

Stetige Weiterentwicklung der Riani Kollektionen, mit der Umsetzung zu immer wieder neuen und coolen, modernen Aspekten. Dem Zeitgeist entsprechend international folgen, ohne die eigene Identität zu verlieren. Generationsübergreifende, sensationelle Kollektionen zu zeigen und den Namen Riani global noch bekannter zu machen.

WAS MÜSSTEN WIR GEMEINSAM AUS IHRER SICHT IN NRW NEUES WAGEN, UM DAS LAND ZU VERBESSERN UND NACH VORNE ZU BRINGEN?
Ohne Angst zu haben nach vorne schauen und Wagnisse eingehen. Gemeinsam durch Innovationen, Neuentwicklungen und Ideen neue Geschäftsmodelle entwickeln. Das Wichtigste zum Schluss: ich halte es mit Churchill – gebe nie, nie, nie, nie auf!!Die Bürokratie muss abgebaut werden und mehr in Bildung investiert werden. Es muss deutlicher gemacht werden, dass NRW ein lebendiges, pulsierendes, vielgesichtiges und vielschichtiges Bundesland ist und aus meiner Sicht die interessanteste und abwechslungsreichste Region Deutschlands ist.Es ist immer mein Wunsch gewesen, mit der Malerei noch mehr anzustellen. Um dieses zu erreichen, müsste ich mich aber von etwas lösen, das ich im Moment auch gerne mache. Und ... vielleicht benötigt die Kunst auch ein anderes (finanzielles) Fundament. Mal schauen ...

PROF. DR. CLAUDIUS A. SCHMITZ
58, Krefeld, Hochschullehrer und Unternehmensberater. Interviewt von PURE LEBENSLUST Autorin Svenja Dederichs

WAS HEISST ES FÜR SIE PERSÖNLICH NEUES ZU WAGEN? WAS VERBINDEN SIE DAMIT? WAS FÄLLT IHNEN SPONTAN DAZU EIN?
Neues wagen ist für mich immer mit Bauch­kribbeln verbunden. Traue ich mir das wirklich zu? Schaffe ich das? Aber der Kick ist viel stärker für mich als das Verharren bei alten Gewohnheiten. Ich denke an meinen ersten Besuch in einem Klettergarten. Und... ich bin stolz, es geschafft zu haben.

WANN HABEN SIE ZULETZT ETWAS ABSOLUT NEUES GEWAGT, DAS IHR LEBEN VERÄNDERT HAT?
Die Zauberei war für mich seit meiner Kindheit ein netter Zeitvertreib mit Freunden. Seit letztem Jahr mache ich mit einem ähnlich begeisterten Freund öffentliche Zauberveranstaltungen, die mir neben meiner beruflichen Dozenten­tätigkeit unglaublich viel Spaß machen.

WAS MÜSSTEN WIR GEMEINSAM AUS IHRER SICHT IN NRW NEUES WAGEN, UM DAS LAND ZU VERBESSERN UND NACH VORNE ZU BRINGEN?

Zwei Dinge fallen mir zu NRW ein. Erstens muss ein lückenloses Sicherheitskonzept her, damit man sich wieder etwas sorgloser, auch abends, in der Stadt bewegen kann. Zweitens sollten neue Unternehmens- oder Unternehmerideen stärker gefördert werden. Städte und Kommunen sind aufgefordert, gemeinsam mit Banken, Immobilienverwaltern und Ausbildungsstätten junge Menschen zu motivieren, Neues zu wagen. Also neue Unternehmenskonzepte, die unsere Region gerade für junge Familien wieder attraktiv machen.Wir müssen es nur nutzen.Auf jeden Fall und das tue ich auch: Ich gehe unter die Modeblogger.

TAMARA GOMILLE
45, Hamburg
Hausfrau + Mutter
Grafik-Designerin
Kunstmalerin
FDP Parteiaktivistin
Vorstandsmitglied BBK Hamburg
Interview: Ingo Kabutz

Ein Teil von Tamara Gomille’s Familie stammt aus dem Kölner Raum. Gemeinsam mit Ehemann Timo, Arzt und ihren beiden Kindern wohnt sie in Wedel bei Hamburg. Zusätzlich zu ihrem „Fulltimejob“ mit Haushalt und Mama-Rolle engagiert sich Tamara für und gemeinsam mit anderen Menschen. Seit einigen Monaten ist Tamara Gomille Vorstandsmitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler in Hamburg. Als es mit der FDP 2013 richtig bergab ging, wurde sie Parteimitglied und setzt sich fortan an der Seite von Katja Suding mit Mut, Zeiteinsatz und persönlichem Engagement für die Ziele einer liberalen Politik in Hamburg ein. Ihr eigenes Geld verdient Tamara Gomille als freie Grafik Designerin. Sie ist außerdem eine anerkannte Kunstmalerin mit einem ganz eigenen Malstil. Der PURE LEBENSLUST Redaktion gegenüber schilderte Tamara, warum sie sich ständig neuen Herausforderungen stellt und warum genau dieses Engagement sie ausfüllt und glücklich macht.

TAMARA, WAS HEISST ES FÜR DICH PERSÖNLICH, NEUES ZU WAGEN?
Für mich persönlich bedeutet etwas Neues zu wagen, dass ich mich außerhalb der Familie und meiner Selbstständigkeit wieder mehr engagiere, nachdem ich mir durch Familie und den Aufbau der Selbständigkeit mit Home-Office eine Art Auszeit genommen hatte.

WANN HAST DU ZULETZT ETWAS ABSOLUT NEUES GEWAGT, WAS DEIN LEBEN VERÄNDERT HAT?
Ganz aktuell habe ich den 2. Vorsitz im Berufsverband Bildender Künstler Hamburg angenommen. Was mich da natürlich unter anderem antreibt – auch in eigener Sache – ist die politische und soziale Entwicklung für Künstler generell. Zum Beispiel sind wir dabei, für angemessene Honorare und für eine Altersabsicherung für Künstler zu kämpfen. Das ist absolut relevant. Themen wie Künstlerarmut oder bezahlbare Wohnateliers spielen natürlich auch in der Politik eine Rolle. Das verzahnt sich dann wieder mit meinem politischen Engagement. Wobei die Kombination „FDP und Künstler“ schon eine sehr spezielle Angelegenheit ist.

WAS MOTIVIERT DICH TIEF IN DEINEM INNEREN ZU DEINEM VIELFÄLTIGEN ENGAGEMENT?
Es ist das Miteinander, das Netzwerken und die Kommunikation, das Verbinden von Leuten, die auf verschiedenen Ebene zusammenarbeiten. Am meisten treiben mich die Neugierde und das Zusammensein mit anderen Menschen an. Die Arbeit als Grafik Designerin in meinem Home-Office fühlt sich manchmal etwas „einsam“ an. Vor allem, wenn man Kommunikationsmensch ist. So wie ich einer bin.

DAS THEMA NEUES WAGEN TRIFFT AUF DIE FDP JA IM BESONDEREN ZU. MUSS SICH DIE FDP KOMPLETT NEU ERFINDEN?
Nicht komplett, die Basiswerte stimmen ja nach wie vor, aber sie muss auch neue Wege wagen. Und bei den Inhalten muss sie sich zurückbesinnen auf die Ursprungsthemen der FDP ... zum Beispiel auf die Bildung. Bildung ist der Schlüssel zu allem anderen. Man muss mutig sein. Man muss den Menschen die Möglichkeiten geben, zu erkennen, dass sie etwas wert sind.

WAGEN WIR EINEN BLICK IN DIE ZUKUNFT – GIBT ES ETWAS, WOVON DU IN UMRISSEN BEREITS EINE AHNUNG HAST, WAS DU SPÄTER EINMAL WAGEN MÖCHTEST?
Es ist immer mein Wunsch gewesen, mit der Malerei noch mehr anzustellen. Um dieses zu erreichen, müsste ich mich aber von etwas lösen, das ich im Moment auch gerne mache. Und ... vielleicht benötigt die Kunst auch ein anderes (finanzielles) Fundament. Mal schauen ...Die Bürokratie muss abgebaut werden und mehr in Bildung investiert werden. Es muss deutlicher gemacht werden, dass NRW ein lebendiges, pulsierendes, vielgesichtiges und vielschichtiges Bundesland ist und aus meiner Sicht die interessanteste und abwechslungsreichste Region Deutschlands ist.Es ist immer mein Wunsch gewesen, mit der Malerei noch mehr anzustellen. Um dieses zu erreichen, müsste ich mich aber von etwas lösen, das ich im Moment auch gerne mache. Und ... vielleicht benötigt die Kunst auch ein anderes (finanzielles) Fundament. Mal schauen ...

DR. MICHAEL A. PESCHKE
52, Schwerte, Internetunternehmer,
Künstler und Präsident des
Marketing-Club Dortmund.
Interview Svenja Dederichs




WAS HEISST ES FÜR SIE PERSÖNLICH NEUES ZU WAGEN? WAS VERBINDEN SIE DAMIT? WAS FÄLLT IHNEN SPONTAN DAZU EIN?
Neues zu wagen ist für mich als Unternehmer und Künstler Dreh- und Angelpunkt im Leben. Etwas Neues zu schaffen, das länger Bestand hat, auf das man mit Stolz zurückblicken kann, und experimentell an den Rand des Möglichen zu gehen, macht für mich den Reiz des Lebens aus. Routinen finde ich langweilig und sind für mich Ansporn für Veränderungen.
 
WANN HABEN SIE ZULETZT ETWAS ABSOLUT NEUES GEWAGT, DAS IHR LEBEN VERÄNDERT HAT?
Studium der Malerei und Grafik am IBKK Kunstzentrum Bochum 2010-2013. Seitdem mit eigenem Atelier und 1-2 Ausstellungen pro Jahr. Meine künstlerischen Aktivitäten haben seitdem meine unternehmerischen Aktionen mit neuer Kreativität und Kraft beflügelt. Seit der Übernahme der ehrenamtlichen Präsidentschaft im Marketing Club Dortmund ist mir die Bedeutung von persönlichen Netzwerken und des digitalen Wandels bewusst geworden.

WAGEN WIR EINEN BLICK IN DIE ZUKUNFT. HABEN SIE EIN BEDÜRFNIS, WAS SIE PERSÖNLICH FÜR SICH GROSSES NEUES WAGEN MÖCHTEN?
Geschäftlich die deutschlandweite Verbreitung unserer regionalen Kompetenznetzwerke wie mittelstand-köln.de und unseres neuen Event-Formats „FORUM DIGITALE ZUKUNFT“. Künstlerisch die Schaffung einer eigenen Ateliergalerie mit interessanten Kunst-Events.
 
WAS MÜSSTE PASSIEREN, DAMIT SIE DIESES WAGNIS EINGEHEN?
Nichts, ist schon beschlossen und in der Umsetzung.
 
WAS MÜSSTEN WIR GEMEINSAM AUS IHRER SICHT IN NRW NEUES WAGEN, UM DAS LAND ZU VERBESSERN UND NACH VORNE ZU BRINGEN?

Auf jeden Fall Investitionen in die digitale Zukunft und Bildung. Auf jeden Fall Investitionen in die digitale Zukunft und Bildung. Wir müssen es nur nutzen.Auf jeden Fall und das tue ich auch: Ich gehe unter die Modeblogger.

ANGELIKA DREIER
53, Gelsenkirchen
Personal Image Coach
Interview: PURE LEBENSLUST Autorin Christel Trimborn

WAS FÄLLT DIR SPONTAN ZUM THEMA "NEUES WAGEN" EIN?
Ausschließlich Positives: Weiterentwicklung, mehr Lebensqualität, Horizonterweiterung, neue Impulse, stolz sein. Außerdem ist „Neues wagen“ eine super Anti Aging-Methode, weil neue Herausforderungen von innen kommen und den Kopf jung halten!

WAS HAST DU ZULETZT NEUES GEWAGT, DAS ZU EINER VERÄNDERUNG IN DEINEM LEBEN GEFÜHRT HAT?
Nachdem ich meine vier Kinder auf den Weg gebracht hatte, habe ich vor sechs Jahren eine Ausbildung zum Personal Image Coach gemacht. Mir war immer klar, dass ich wieder berufstätig sein wollte – gerne auch wieder in der Modebranche, nur nicht mehr als Schnittdirektrice. Inzwischen berate ich Geschäfts- und Privatleute, wie sie typgerecht und souverän auftreten können und halte Seminare und Vorträge zu den gleichen Themen.

HÄTTEST DU LUST, NOCH MEHR NEUES ZU WAGEN?

Auf jeden Fall und das tue ich auch: Ich gehe unter die Modeblogger.Die Bürokratie muss abgebaut werden und mehr in Bildung investiert werden. Es muss deutlicher gemacht werden, dass NRW ein lebendiges, pulsierendes, vielgesichtiges und vielschichtiges Bundesland ist und aus meiner Sicht die interessanteste und abwechslungsreichste Region Deutschlands ist.Es ist immer mein Wunsch gewesen, mit der Malerei noch mehr anzustellen. Um dieses zu erreichen, müsste ich mich aber von etwas lösen, das ich im Moment auch gerne mache. Und ... vielleicht benötigt die Kunst auch ein anderes (finanzielles) Fundament. Mal schauen ...